Mikow-Lumne

Tiefschwarzes Berlin

Nun ist es passiert. Auch wenn wir wussten, dass auch bei uns die Möglichkeit eines terroristischen Anschlages zur Wahrscheinlichkeit erwachsen ist hat kaum jemand im Innersten geglaubt, dass das Undenkbare wirklich geschieht. Wir wurden eines Besseren belehrt. Entsetzt über eine solche grausame Tat denke ich an die Toten und ihre Angehörigen, daran, dass nun viele Familien kein friedliches Weihnachtsfest erleben und tiefe Trauer erfüllt jeden meiner Gedanken. Unweigerlich denke ich, man muss doch etwas gegen den wachsenden Terrorismus tun können, doch schnell wird mir klar wie unmöglich dieses ist. Man kann nun einmal nicht jeden und alles schützen. Was man tun kann, ist mit offenen Augen durch die Stadt gehen und aufmerksam gegenüber allem Außergewöhnlichen sein, jedoch ohne in eine übertriebene Hysterie zu verfallen. Ebenso kann man Panikmache vermeiden, die nur die Angst vergrößert und dem Terrorismus zuarbeitet.

Den Opfern und ihren Hinterbliebenen hilft das momentan wenig. Sie werden noch eine ganze Zeit, wenn nicht sogar für den Rest ihres Lebens in ihrer Trauer und Verständnislosigkeit gefangen sein.

Berlin ist in wenigen Sekunden von einer bunten, quirligen, in Vorfreude auf das Weihnachtsfest schwelgenden Stadt tiefschwarz geworden. Für einen Moment stand unsere Stadt still. Doch das bleibt nicht so. Unsere Stimmen werden laut und wir werden uns nicht dem Terrorismus beugen. Niemals.

Mein Beileid den Angehörigen der Opfer und eine schnelle, vollständige Genesung der Verletzten.

berlin

 

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