Mikow-Lumne

40.000 Stimmen gegen steigende Mieten

40.000 Menschen demonstrierten am Samstag auf dem Berliner Alexanderplatz gegen die steigenden Mieten. Es kann einfach nicht sein, das ein unzumutbarer Teil des Einkommens für das Grundrecht auf Wohnen verwendet werden muss um Reiche immer reicher zu machen. Eine Deckelung muss dringend her. Ich glaube aber nicht, dass Enteignung der richtige Weg ist. Ein Stagnieren der Mietsteigerungen oder eine Entlastung der Mieter würde auf Jahre durch die zu erwartenden Klagen der Eigentümer nicht greifen. Die Politik ist dringend gefordert und sollte bedenken, die 40.000 Menschen auf Alexanderplatz sind 40.000 Stimmen bei der nächsten Wahl.

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Ein neuer Fußtritt für die Menschenrechte

Mit der heute in Kraft gesetzten Strafrechtsreform im Sultanat Brunei wurden erneut die Menschenrechte massiv mit Füßen getreten. Für Diebstahl ist nun die Amputation von Händen und Füßen möglich, gleichgeschlechtlicher Sex wird mit der Todesstrafe für Männer und Stockhieben oder Gefängnis für Frauen bestraft. Ebenfalls steht auf Raub, Vergewaltigung und die Lästerung des Propheten Mohammed die Todesstrafe. Der Sultan von Brunei rechtfertigt diese grausamen und zutiefst unmenschlichen Strafen mit der Verehrung Allahs und der islamischen Lehre. Verehrung für Gräueltaten – widerlicher kann nichts auf der Welt sein. Es ist höchste Zeit, einmal nicht an Geld zu denken und sämtliche Beziehungen zu einem solchen Staat abzubrechen. Jedem muss klar sein, wenn er zum Beispiel in einem der Hotels übernachtet, die im Besitz Bruneis sind, finanziert er damit die Ermordung und Verstümmelung von Menschen. Ich protestiere hiermit auf das schärfste gegen die Politik solcher Länder. Nichts rechtfertigt die vorsätzliche Vernichtung des Lebens und der Gesundheit eines Menschen durch einen Menschen.

Von drei auf zwei und zurück oder doch lieber nicht?

Nach endlosen Disputen über die jährliche Zeitumstellung ist es nun endlich soweit. Der Zeitsprung auf dem Zifferblatt gehört ab 2021 endlich der Vergangenheit an. Bis dahin müssen sich die Länder nur noch darauf einigen, ob nun die Sommerzeit oder die Winterzeit die beständige normale Zeit sein wird. Ich finde, es war Zeit für das Ende der Zeitumstellung. Sie hat nur unnötig Aufwand und Geld gekostet und wer wirklich gefühlte Probleme mit der verrutschten Stunde hatte, dürfte nun ein Problem weniger haben.

Ein Auto ist kein Spielzeug

Nun ist der Richter im Prozess gegen die Ku-Damm-Raser erneut zu dem Urteil gekommen, der von Hamdi H. Und Marvin N. verursachte Unfall, bei dem ein Mensch ums Leben kam, ist als Mord zu bewerten. Ich kann das nur begrüßen. Ein Auto ist kein Spielzeug. Es beherbergt Kräfte unter seiner Motorhaube, mit denen verantwortungsbewusst umgegangen werden muss – zur eigenen Sicherheit und der der anderen Verkehrsteilnehmer. Wer der Meinung ist, Rambo auf den Straßen spielen zu können muss in seine Schranken gewiesen werden. Das Urteil wird allen Rasern hoffentlich eine Warnung sein. Darüber hinaus sollten die Fahrzeuge, die für solche illegalen Autorennen benutzt werden ersatzlos beschlagnahmt und für einen guten Zweck versteigert werden. Ein lebenslanger Führerscheinentzug versteht sich dabei von selbst.

Die Verantwortung der YouTuber

Die Jagd nach Followern hinterlässt offenbar Löcher im Gehirn, legt zumindest einige der grauen Zellen lahm, deren ursprüngliches Vorhandensein ich einfach mal voraussetze. Wie sonst ist es zu erklären, das sich zwei Influencer in aller Öffentlichkeit streiten und dann zu einem Treffen aufrufen. Sich hinterher hinstellen und den ahnungslosen Hasen spielen klingt da wohl mehr als unglaubwürdig. Was dachten diese beiden was vor dem Hintergrund des Streites passiert, wenn die jeweiligen Sympathisanten im echten Leben aufeinander treffen? Gemeinsam Kuchen essen? Die Fahrlässigkeit solcher YouTuber ist gefährlich. Für ihre Follower, für sie selbst und im aktuellen Fall auch für die unbeteiligten Menschen auf dem Alexanderplatz, der einmal mehr unbedacht in die schlechten Schlagzeilen geriet. Aus großer Stärke erwächst große Verantwortung. Das sollte jeder wissen, der öffentlich agiert. Wer Szenerien, wie am Donnerstag auf dem Alex initiiert, muss auch für die Folgen gerade stehen: Finanziell und im Fall des Falles auch mit der Sperrung seines YouTube-Accounts.

Urheberrecht und Uploadfilter

Warum ist unsere Gesellschaft nur so wahnsinnig darauf aus, alles und jedes so kompliziert wie möglich zu machen? Selbst für den Kauf eines Fernsehgerätes muss der Verbraucher fast ein Studium absolviert haben, weil er mit so vielen Informationen in unzähligen Abkürzungen, Codierungen und Sprachen einfach überschüttet wird. Schaltet man den PC an, beginnt die Odyssee der Updates in deren Folge man oftmals von einer Webseite zur nächsten weiter geleitet wird, Cookies erlauben muss oder sonstige Hürden den Arbeitsfluss hinauszögern. Zur eigentlichen Arbeit am PC kommt man dann kaum noch. Neuerdings die Bremse durch den Datenschutz und jetzt noch ein Uploadfilter und die Änderungen im Urheberrecht. Mal ehrlich, es geht einfacher. Jeder Mensch, der etwas ins Internet stellt, gleich wo, stellt es der Allgemeinheit zur Verfügung – kostenlos und ohne Einschränkung. Wer das nicht will, lässt es einfach sein. Presst seine Musik auf CDs, die verkauft man, Druckt seine Artikel, Geschichten oder Gedichte in Bücher und verkauft sie. Es gibt den Begriff Verursacherprinzip. Den kann man wunderbar anwenden. Wer etwas ins Internet stellt und nicht will, das es vom Internetnutzer kostenlos und bedingungslos verwendet werden kann, sorgt auf seine Kosten für die Voraussetzung dafür. Das bedeutet, eindeutige Hinweise und die Nichtausführbarkeit des Loadings. Die Menschen brauchen nicht noch mehr Regeln, sie brauchen eine einfache und verständliche Handhabung, die auch ohne Studium und Englischkenntnisse verstanden werden können.

Ein Mikowbook für Sie!

Wer kennt das nicht? Man sucht ein bestimmtes Buch und genau dieses gibt es dann nicht mehr, oder man hat es gefunden, doch es ist zu teuer. Mikowbook ist anders, wie ein Waisenhaus der gebrauchten Bücher und SIE können ihnen ein neues Zuhause geben. Aus über 1000 günstigen Büchern können Sie wählen und sich ihr Lesevergnügen zum kleinen Preis schaffen, denn wer sagt, das Gebrauchtes nicht gut sein kann? Stöbern Sie bei Mikowbook und finden Sie IHR Buch – zum selber lesen oder verschenken. Ihr Vorteil: Ein Einkaufserlebnis wie es sein soll: Große Auswahl an gebrauchten und neuen Büchern, günstige Preise, Schnäppchen und schnelle Lieferung. Darüber hinaus können Sie in einer großen Auswahl an Schallplatten alte Schätze entdecken und vielleicht die eine oder andere CD oder DVD finden, die Sie immer schon haben wollten.

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Die Sache mit dem Datenschutz

Ich kann das Wort Datenschutz bald nicht mehr hören. Natürlich soll mit den Daten der Menschen verantwortungsbewusst umgegangen werden. Jeder Mensch sollte entscheiden können, welche Daten wann, wo und in welcher Art und Weise von ihm verwendet werden. Allerdings kann man es auch übertreiben. Und es ist wohl mehr als übertrieben, sich über den Namen meines Kindes auf einem gemalten Bild im Kindergarten aufzuregen. Das Argument, man könne daraus auf das Talent meines Kindes als „Maler“ schließen ist aber meiner Meinung nach hanebüchener Quatsch. Nur neidende Eltern haben ein Interesse an der Anonymität eines solchen Bildkünstlers. Dem Kind dürfte die Qualität und der Vergleich mit den Bildern der Kinder seiner Gruppe völlig egal sein. Vielmehr erwartet es voller Stolz die Anerkennung seiner Eltern oder Erzieher und es ist wohl kaum das visuelle Ergebnis, das dem kindlichen Künstler im Ursprung vorschwebte, sondern vielmehr die Gedanken, die der kleine Maler im Augenblick des Entstehens dachte und nach seinem Gutdünken auf das Papier brachte. Nichts dürfte für ein Kind schlimmer sein, wenn es nicht auf sein eigenes kleines Meisterwerk hinweisen kann, und noch schlimmer wird es sein, wenn ein Kind später zurück denkt, assoziiert, das seine eigenen Eltern die Arbeit ihres Kindes für nicht gut genug eingeschätzt haben.

Ich frage mich, ob wir als Gesellschaft, und dazu gehören nun einmal auch Eltern, keine wichtigeren Dinge zu klären haben.

Auch Gegner können Verbündete sein

Der Tod des Union-Fans ist unzweifelhaft tragisch. Umso erfreulicher ist die Unterstützung, die seine Familie durch die Spendenaktion erfahren darf. Gleichwohl bin ich angenehm überrascht, dass sich die Vereine, sonst als Gegner auf dem Spielfeld, hierbei verbündeten. Wenn auch das Unglück dadurch nicht ungeschehen gemacht werden kann, bleibt ein kleiner Trost, dass es noch Menschen gibt, die anderen in der Not helfen. Auch als Fußball-Nicht-Fan sind meine Gedanken bei der Familie und selbstverständlich unterstütze ich sie hier gern.

Wer der Familie auch finanziell helfen möchte, kann das auf nachfolgendem Link tun: http://www.leetchi.com/c/karl1966.

Die Aktion läuft noch bis zum 31. März 2019.

Der kleine Hase Hase und die große Katharina Thalbach

Gestern durften wir die großartige Aufführung von „Hase Hase“ in der Komödie am Kurfürstendamm im Schiller-Theater erleben. Die Familien-Konstellation Thalbach/Besson/Serreau hielt, wie immer, den hohen Erwartungen der Besucher stand. Hauptsächlich der genialen Katharina Thalbach in der Rolle des kleinen Hase gebührt mein Respekt, ebenso die Verkörperung der Rolle der Mama durch Pierre Besson. Chapeau! Die Vorstellung hat mich tief beeindruckt. Ich kann nur jedem empfehlen, sich das Stück anzusehen. Ein Abend, tiefsinnig, amüsant und berührend.

2019-02-06 Hase Hase

Später hatte ich sogar das große Glück, mit Katharina Thalbach persönlich ein wenig zu plaudern, als sie das Theater verließ und wir ihr auf dem Weg zum Auto begegneten.

Fazit: Diese Frau muss man einfach lieben!